Du findest hier neben Trainingstipps auch Empfehlungen zu Produkten und Dienstleistern, die ich wirklich großartig finde. Für einige Empfehlungen erhalte ich eine Provision, für andere nicht. Im Ergebnis macht es keinen Unterschied, denn ich liebe Hunde zu sehr, um dir etwas zu empfehlen, von dem ich nicht 100% überzeugt bin. Daher werde ich an entsprechender Stelle auf die Provision hinweisen und dir auch in diesen Fällen ehrlich die Vor- und Nachteile der Produkte nennen.
DIE SEITE WIRD GERADE AUFGEBAUT. SCHAUE REGELMÄSSIG VORBEI UND DU WIRST BALD VIELE NEUE THEMEN FINDEN.
1. Welche Vorteile bietet ein Tracker?
- Du weißt jederzeit, wo sich dein Hund gerade aufhält, auch wenn er mal außer Sicht ist (wobei wir uns einig sind, dass dein Hund idealerweise so trainiert sein sollte, dass er sich immer in deinem Sichtbereich bewegt).
- Besonders ein unerwarteter Knall kann dazu führen, dass ein Hund völlig unkontrolliert losrennt und alles um sich herum vergisst. Ein Tracker gibt dir die Sicherheit, dass du ihn dann schnell wiederfindest.
- Sollte sich dein Hund im Freilauf verletzen und bewegungsunfähig sein, weißt du mit einem Tracker sofort, wo er sich befindet.
- Viele Menschen würden ihrem Hund mehr Freiheit gewähren, wenn sie sich sicher fühlten. Ein guter Tracker kann dieses Sicherheitsgefühl stärken und dem Hund dadurch mehr Freiheit ermöglichen.
2. Welche Tracker sind auf dem Markt erhältlich?
- Airtag (z. B. von Apple): Funktioniert nur in dicht besiedelten, urbanen Gebieten mit vielen Apple-Geräten. Im Wald ist ein Airtag nutzlos, und du wirst vergeblich nach deinem Hund suchen.
- "China Tracker", bieten die Möglichkeit, eine eigene SIM-Karte einzulegen, es fallen nach dem Kauf also keine Abogebühren. Die Geräte sind in der Regel recht günstig. Die dazugehörigen Apps bieten rudimentäre Funktionen wie Kartensicht oder das Einstellen eines kreisrunden Geofences. Die mir bekannten Geräte aktualisieren sich alle 30-60 Sekunden. Genau diese verzögerte Reaktion habe ich als sehr nachteilig empfunden. Wenn du deinen Hund suchst und bis zu 1 Minute warten musst, um seine aktuelle Position festzustellen – während er sich in der nächsten Minute möglicherweise schon ganz woanders befindet –, kann die Suche schnell zu einem Stressfaktor werden.
- Fressnapf-Tracker: Nach dem
Kauf des Gerätes fallen in den ersten zwei Jahren keine Abogebühren an, erst ab dem 3. Jahr. Es ist in 20 Ländern funktionsfähig und bietet eine Geofence-Funktion sowie eine Warnfunktion vor Giftködern. Allerdings aktualisierte sich der Tracker in meinem Test ebenfalls nur alle 30 Sekunden.
Das ist auch dann problematisch, wenn dein Hund beispielsweise nicht sofort auf deinen Rückruf reagiert und du schnell und konsequent handeln möchtest, aber 30 Sekunden warten musst, um herauszufinden, wo dein Hund sich gerade befindet. Diese Verzögerung kann dir den Rückruf kaputtmachen, insbesondere wenn der Hund sich in der Zeit schon wieder weiter bewegt hat.
- Tractive-Tracker: Der Tracker ist recht günstig in der Anschaffung, allerdings fällt eine monatliche Gebühr für die Nutzung an. Anfangs war ich unsicher, ob sich die Kosten lohnen. Doch als ich den Tracker das erste Mal getestet habe, war ich wirklich begeistert. Ich kenne keinen zweiten Tracker, der zeitlich so synchron und räumlich so exakt die Position des Hundes anzeigt. Du siehst exakt, hinter welchem Busch sich dein Hund jetzt gerade versteckt und kannst sekundengenau seine aktuelle Bewegung verfolgen.
Mit dieser Funktion war ich mit meiner Hündin wesentlich entspannter im Freilauf unterwegs. Insbesondere wenn ich am Tracker bemerkte, dass sie sich irgendwo länger aufhält und nicht weiter bewegt, konnte ich sofort überprüfen was sie dort macht.
Diese Präzession macht sich auch in der Geofence-Funktion bemerkbar: Du kannst präzise Grenzen festlegen und wirst benachrichtigt, sobald dein Hund diese berührt. Praktisch, wenn du im Sommer zum Beispiel auf einer Liegewiese liegst, mal die Augen schließen möchtest und sicher gehen möchtest, dass der Hund des Areal der Wiese nicht verlässt.
Die integrierte Multi-SIM-Karte sorgt für maximale Funkabdeckung. Die Tractive-Giftköder-Community hat mich schon mehrfach vor Gefahren in meiner Nachbarschaft gewarnt. Das eingebaute Licht ist bei Nacht praktisch, da du kein zusätzliches Leuchthalsband benötigst. Und mit der Nutzung in bis zu 175 Ländern (abhängig vom Abomodell) musst du dir auch im Ausland keine Sorgen machen.
Fazit: Der Tractive-Tracker ist zwar der teuerste, doch meiner Meinung nach auch mit Abstand der beste. Vor allem, wenn es um die sekundengenaue exakte Positionierung deines Hundes geht, zeigte er sich in meinen Tests als unschlagbar. Diese Funktion ist entscheidend, wenn du deinen Hund aus den Augen verlierst und du nicht unter Stress geraten möchtest – denn genau dafür ist ein Tracker schließlich gedacht. Was bringt es, ein paar Euro zu sparen, wenn es im Ernstfall um die Sicherheit des Hundes geht.
Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Kaufentscheidung helfen. Solltest du dich für den Tractive-Tracker entscheiden, würde ich mich freuen, wenn du es über diesen Link machst. Du bezahlst genau den gleichen Preis, und ich bekomme ein paar Prozent Provision. Aber auch ohne diese würde ich dir das Gerät absolut empfehlen, weil es mich mehr als überzeugt hat. Als ich den Tracker mal aus Versehen im Urlaub zu Hause vergessen habe, wurde mir erst richtig bewusst, wie sicher und beruhigt ich mich mit dem Tracker fühle.
Die Gesundheit eines Hundes ist unberechenbar. Eben noch kerngesund, kann am nächsten Tag eine Operation nach einem Unfall nötig sein, oder er zeigt plötzlich mysteriöse Symptome, die eine aufwändige Untersuchung erforderlich machen, oder er entwickelt eine chronische Erkrankung, die eine dauerhafte Behandlung erfordert.
Es ist keine Übertreibung, wenn ich aus eigener Erfahrung sage, dass durchschnittliche Tierarztrechnungen schnell mal über 1.000 € hinausgehen können. Meine eigene Hündin lebt seit vier Jahren bei mir, und ich habe die Tierarztrechnungen einmal zusammengerechnet: über 14.000 € in vier Jahren. Halleluja!
Ohne eine Hundekrankenversicherung wäre ich dabei finanziell ziemlich schlecht dagestanden. Das Problem: Wenn du darüber nachdenkst, solch eine Versicherung abzuschließen, wirst du von der Vielzahl an Angeboten geradezu überschwemmt. Alle versprechen dir das Blaue vom Himmel zu einem supergünstigen Preis. Und alle "lieben" deinen Hund natürlich ganz persönlich – jedenfalls laut Werbung.
Nachdem meine alte Versicherung die Leistungen gekürzt und die Beiträge extrem erhöht hat, machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Versicherung und schwankte zwischen dem günstigsten Angebot und der besten Leistung. Ich war kurz davor, mich für eine Versicherung zu entscheiden und diese online abzuschließen, als ich durch Zufall zwei Makler kennenlernte, die sich auf das Thema Hundekrankenversicherung spezialisiert haben: Clens und Brian von pfotenschutz.com. Im Gespräch klärten die beiden mich darüber auf, dass es nicht nur auf die Leistung der Versicherung ankommt, sondern auch darauf, ob in den Klauseln ein Sonderkündigungsrecht enthalten ist. Darüber hatte ich bis dahin noch nie nachgedacht.
Dieses Sonderkündigungsrecht ermöglicht es der Versicherungsgesellschaft, den Vertrag jährlich ohne Begründung zu kündigen – nämlich dann, wenn die Kosten für den Hund der Gesellschaft nicht mehr wirtschaftlich erscheinen. Natürlich gibt keine Gesellschaft offen zu, dass sie so handelt, aber aus dem Feedback meiner Kunden und Social-Media-Follower kann ich berichten, dass dies immer wieder passiert. Und dann stehst du doof da.
Das Problem ist nämlich, dass du in solchen Fällen oft keine neue Versicherung für deinen Hund findest – entweder, weil du die Erkrankung deines Hundes angeben musst und er abgelehnt wird oder weil er ein höheres Alter erreicht hat.
Nach der Beratung durch Clemens und Brian hatte ich Klarheit über die Angebote und wusste, welche Versicherungen auf dieses Sonderkündigungsrecht verzichten. Es sind nicht viele, aber gut wenn man sie kennt.
Ganz gleich, ob du nur eine OP-Versicherung abschließen möchtest oder eine umfassende Hundekrankenversicherung: Ich würde nie wieder auf eigene Faust eine Versicherung online abschließen, sondern nur noch mit einem spezialisierten Makler zusammenarbeiten. Du zahlst keinen Cent mehr, sondern genau dasselbe wie bei einem direkten Online-Abschluss, genießt aber zahlreiche Vorteile. Neben der kompetenten Beratung kannst du dich beispielsweise auch dann an deinen Makler wenden, wenn es tatsächlich Probleme mit der Versicherung geben sollte. Du musst dich nicht in die Hotline der Gesellschaft einreihen, sondern rufst einfach deinen Makler an und bittest um Unterstützung. Die Wahrscheinlichkeit, dass du auf diesem Wege deine Interessen durchsetzt, ist um ein Vielfaches höher, da der Makler aus eigenem Interesse heraus dich gegenüber der Gesellschaft unterstützt.
Ich kann dir nur empfehlen, dir bei der Wahl der Hundekrankenversicherung wirklich Zeit zu nehmen und dich beraten zu lassen. So findest du eine Absicherung, die zu dir und deinem Hund passt – und euch langfristig nicht im Stich lässt.
Du kannst Brian und Clemens von pfotenschutz.com anrufen, eine Whats App Nachricht schicken oder kontaktierst sie direkt über die Homepage:
Telefon und Whats App:
+49 52258999930
Wenn du wissen möchtest, welche Hundekrankenversicherung ich persönlich abgeschlossen habe, mit der ich sehr zufrieden bin, richte einen schönen Gruß vom Hundepsychologen aus und frag nach meiner Versicherung.
Was haben Popstar Robbie Williams und Modedesigner Guido Maria Kretschmer gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch beide haben innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere ihrer Hunde verloren. Ein Phänomen, das zwar tragisch, aber leider gar nicht so selten ist. So kommt es immer wieder vor, dass Hunde aus einem Haushalt oft kurz nacheinander sterben. PETBOOK sprach darüber mit den Hundeexperten Katharina Marioth und Marc Ebersbach. Zum Beitrag...
Stress kann auf Dauer krank machen. Das gilt für Menschen, aber auch für Tiere. So wird schon lange über den Zusammenhang zwischen Stress und Krebs diskutiert und geforscht. Doch was ist dran an dieser Vermutung und was bedeutet das konkret für die Gesundheit von Hunden? Den Beitrag von PETBOOK mit Aussagen von mir und anderen Experten findest du hier.
Jeder Hundehalter wird sie sehr wahrscheinlich kennen, die sogenannten „Zoomies“. Die Momente, in denen der Hund plötzlich ohne ersichtlichen Grund wie wild durch die Gegend rennt, Haken schlägt oder im Kreis sprintet. Doch was hat es eigentlich damit auf sich? Den Beitrag von PETBOOK mit Aussagen von mir und anderen Experten findest du hier.
Am besten gewöhnst du einen Welpen an Knall- und Schreckgeräusche, da das Gehirn in der Habituationsphase diese Reize leicht als neutral verknüpfen kann. Die 3. bis 5. Lebenswoche eignet sich besonders gut dafür, weil – vereinfacht ausgedrückt – das Gehirn des Hundes hier bestimmte Veränderungen vornimmt, die den Hund in dieser Zeit besonders angstfrei machen. Da du den Welpen vermutlich erst mit der 8. bis 12. Woche erhälst, solltest du diesen Aspekt mit dem Züchter im Vorfeld besprechen. Das Silvester-Training für Welpen unterscheidet sich ansonsten nicht von dem wie nachfolgend beschrieben, nutze allerdings nicht nur Silvester-Videos, sondern auch andere diverse Schreckreize.
Wenn dein Hund nicht daran gewöhnt wurde, wird es schwieriger. Einige Hunde können dennoch an die Geräusche gewöhnt werden, indem man ihnen beispielsweise über YouTube Silvester-Videos vorspielt. Beginne mit einer geringen Lautstärke, sodass der Hund keine Stressreaktion zeigt. Nach jeweils einer kurzen Gewöhnungsphase kann die Lautstärke schrittweise erhöht werden, bis sie der realistischen Silvesterknallerei ähnelt.
Am wirkungsvollsten ist es, dabei die Geräusche im Hintergrund laufen zu lassen, während der Hund auf etwas fokussiert ist, z.B. bei einem Such- oder Zerrspiel. Wichtig ist, dass die Übungseinheiten kurz sind, maximal 5 Minuten, dafür zwei- bis dreimal täglich, das ganze über Tage oder Wochen, bis der Hund die Geräusche nicht mehr als besonders wahrnimmt.
Der Hund darf zu keinem Zeitpunkt überfordert werden. Zeigt er Stresssymptome wie Zittern oder eine eingezogene Rute, war die Lautstärke zu hoch. Unter Stress kann der Hund nicht lernen. Die Kunst besteht vielmehr darin, immer knapp unterhalb der Stressgrenze zu trainieren und die Intensität erst dann zu steigern, wenn der Hund auf die vorherige Reizstärke völlig entspannt reagiert.
Ich empfehle nicht, wie häufig zu lesen ist, diese Übung während des normalen Fressens durchzuführen, da dies das Fressverhalten sensibler Hunde stören kann. Möglich und sinnvoll ist es allerdings, die Aufmerksamkeit des Hundes mit einer Futterbelohnung zu halten und dabei die Geräusche im Hintergrund abzuspielen.
Vergiss nicht, die Übungen im Laufe des Jahres immer weider aufzufrischen.
Bei besonders sensiblen oder schreckempfindlichen Hunden genügt es nicht, sie nur mit Silvester-Videos an die Knallerei zu gewöhnen. Sie müssen vielmehr das ganze Jahr über immer wieder mit verschiedenen Schreckreizen konfrontiert werden, damit ihr Gehirn lernt, generell nach Schreckreizen schneller zu entspannen. Diese Hunde werden nach einem ersten Knall oder anderen Schreckreiz dann zwar auch künftig immer wieder kurz zusammenzucken, durch die Übungen lernt ihr Gehirn aber, den Reiz zunehmend schnell als neutral einzuordnen, so dass es dann keine unkontrollierte Stressreaktion mehr auslöst. Das Prinzip im Übungsaufbau bleibt dasselbe: Man steigert sich von minimalen zu stärkeren Reizen, ohne den Hund zu überfordern. Unterschiedliche Reize wie anfangs fallende Pappkartons, dann Holz-, später Metallgegenstände sollten berücksichtigt werden.
Damit das Gehirn den Schreckreiz kognitiv richtig verarbeiten kann, ist es hier besonders wichtig, dass der Hund zuerst auf eine Konzentrationsaufgabe fokussiert ist und erst dann mit dem Reiz im Hintergrund konfrontiert wird. Wird dies nicht beachtet, besteht die Gefahr, dass der Reiz nicht vom Neokortex im kognitiven Bereich des Gehirns verarbeitet wird, sondern über das limbische System und die Amygdala eine Stressreaktion ausgelöst wird. Die regelmäßige und wohldosierte Konfrontation mit verschiedenen Schreckreizen schützt Hunde vor unkontrollierten Stressreaktionen, die durch unerwartete und besonders laute Explosionen, wie z.B. Polenböller in den Tagen nach Silvester, ausgelöst werden können.
Wenn man einen sensiblen Hund hat, sollte man für Silvester den Tierarzt um ein pharmazeutisches Beruhigungsmittel für die Zeit rund um Mitternacht bitten. Diese Mittel wirken jedoch nur kurzfristig und schützen den Hund nicht in den Tagen vor und nach Silvester vor unerwarteten Explosionen.
Viele Hunde lassen sich auch schon dadurch ablenken, indem man rund um die Mitternachtsknallerei selber in der Wohnung laute Musik anmacht, die den Hund ablenkt, oder selbst eine Party veranstaltet, damit der Hund sich nicht zu sehr auf die Geräusche draußen konzentriert.
Wenn dein Hund von sich aus einen Schutzraum aufsucht, wie unter dem Bett, hindere ihn nicht daran. Wenn du ihn trösten möchtest, tue dies nicht auf eine bemitleidende Art, sondern muntere ihn betont fröhlich auf, um ihm zu zeigen, dass die Situation nicht bedrohlich ist. Ich nenne es „Party machen“. Irritiere ihn dadruch.
Doch weder pharmazeutische Beruhigungsmittel noch laute Musik oder „Party machen“ sind für längere Zeiträume geeignet, wie die Tage vor oder nach Silvester, in denen unverhoffte Explosionen auftreten können. Für diesen Zeitraum empfehle ich Nahrungsergänzungsmittel, die das Nervensystem unterstützen können, erlebten Stress schneller zu verarbeiten bzw. ein Trauma zu verhindern.
Pflanzliche Wirkstoffe wie Baldrian, Schlafbeere, Passionsblume und Johanniskraut zur oralen Einnahme sowie Lavendel als Duft haben sich traditionell bei vielen Hunden als beruhigend erwiesen. Weitere das Nervensystem beruhigende Zusatzstoffe sind Vitamin-B-Komplex, L-Tryptophan und L-Theanin. Nahrungsergänzungsmittel mit diesen Inhalten können daher tatsächlich beruhigend auf viele Hunde wirken und von gesunden Hunden über mehrere Tage eingenommen werden. In jedem Fall solltest du die Einnanhme und Dosierung vorher mit deinem Tierarzt abstimmen.
Wenn das Produkt L-Tryptophan enthält, sollte es mindestens 2 Stunden vor dem normalen Futter verabreicht werden, da das L-Tryptophan ansonsten mit den Aminosäuren im eiweißhaltigen Futter konkurriert und deutlich an Wirkung verliert.
Auch CBD-Öl ist ein Nahrungsergänzungsmittel kann ebenfalls beruhigend auf viele Hunde wirken, sofern es 0 % THC enthält. Die richtige Dosierung ist je nach Hund sehr individuell. Auch hier empfehle ich dir Verträglichkeit und Dosierung mit deinem Tierarzt abstimmen. Ich persönlich habe bei meinen Hunden gute Erfahrungen mit einmaliger täglicher Dosierung zwischen 1 bis 3 mg CBD pro Kilogramm Hundegewicht gemacht. Ein Tropfen 5%iges CBD-Öl enthält etwa 2 mg CBD, ein Tropfen 10%iges etwa 4 mg CBD usw. CBD-Öl sollte eine Stunde vor dem Hauptereignis direkt ins Maul des Hundes gegeben werden. Bei der Dosierung ist zu beachten, dass der Hund zwar tagsüber ruhiger wird, nicht aber Schlafstörungen in der Nacht entwickelt. Auch sollte CBD nicht dauerhaft eingenommen werden, was übrigens für alle Nahrungsergänzungsmittel gilt. Daher nochmal der Hinweis: Dieser Text gilt als grundsätzliche Information, die Entscheidung triffst du bitte nach Rücksprache mit dem Tierarzt und den Gesetzen in deinem Land. CBD-Öl darfst du auf keinen Fall verabreichen, wenn dein Hund schwanger ist oder stillt, einen MDR1-Gendefekt hat, Leber- oder Nierenprobleme hat, bestimmte Medikamente einnimmt (Wechselwirkungen beachten) oder Allergien hat.
Ist CBD-Öl dasselbe wie Hanföl? Nein, Hanföl ist letztendlich ein besseres Salatöl. Produkte, die als Hauptbestandteil Hanföl enthalten und Beruhigung des Hundes versprechen, würde ich persönlich nicht verwenden. Beachte bitte auch, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Wunder vollbringen können. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, sie unterstützend zum Training einzusetzen, aber sie ersetzen kein Training.
Welche Produkte kann ich empfehlen?
NOMS+
Die Firma Nomsplus.de hat seriöse und sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel im Programm. Die größten Erfolge habe ich persönlich mit dem sogenannten „Wohlfühlmix“ erzielt. Klingt harmlos, hat es aber in der Rezeptur in sich: Baldrian, Schlafbeere, Passionsblume, Johanniskraut, Mariendistelöl, L-Tryptophan, B-Vitamine, Vitamin D, Vitamin E, Magnesium (Angaben ohne Gewähr, es gelten die Angaben auf der Verkaufsseite des Herstellers). Was mir an dem Produkt gefällt, ist die Summe der sinnvollen Inhalte. Die meisten Kunden haben mir ein sehr gutes Feedback gegeben, nur bei wenigen Hunden hat es nicht gewirkt. Die Schlafbeere ist bei vielen Hunde äußerst wirksam, aber sie schmeckt bitter. Daher meiden viele Hersteller die Schlafbeere in der Rezeptur. Ich empfehle, das Pulver mit etwas Gemüsebrei, Babybrei, Niudeln mit Soße etc. zu verfüttern, so dass es der Hund bereitwillig aufnimmt. Aufgrund des L-Tryptophan sollte die Beigabe nicht oder nur gering eiweißhaltig sein. Diese Fütterunsgempfehlung weicht von der des Herstellers („ins Futter geben“) ab. Den „Wohlfühlmix“ gibt es auch in Tablettenform als „Wohlfühltabs“, diese würde ich aber nur für Hunde empfehlen, die im Prinzip alles fressen, was man ihnen ins Maul schiebt. Bitte beachte, dass sowohl das Pulver als auch die Tabletten Hefe enthalten, sofern dein Hund hier eine Unverträglichkeit zeigt. Kläre bitte vorher mit deinem Tierarzt, ob das Produkt für deinen Hund ggeignet ist.
Auch die anderen zur Beruhigung des Hundes angebotenen Nahrungsergänzungsmittel bei Nomsplus.de bieten eine seriöse Qualität. Die besten Erfahrungen habe ich persönlich allerdings mit dem „Wohlfühlmix“ gemacht.
Auch das CBD Öl des Herstellers ist von sehr guter Qualität und zu empfehlen.
Mit dem Rabattcode HUNDEPSYCHOLOGE10 erhält du 10% Nachlass auf alle Bestellungen bei Nomsplus.de. Ich erhalte eine geringe Provision, würde das Produkt aber auch empfehlen, wenn ich nichts erhielte.
GRUENERTROPFEN.DE
Einer meiner Lieblingshersteller für CBD-Öle ist die Firma gruenertropfen.de
Die hier angebotenen CBD-Öle bieten hochwertige Schweizer Qualität zu sehr günstigen Preisen. Diese Kombination ist es, die mich begeistert. Das spezielle „Hunde CBD“ hat 10% CBD, die anderen Öle sind in den Konzentration 5%, 15% und 25% erhältlich, was besonders für kleine oder große Hunde sinnvoll sein kann. Man kann diese Öle natürlich auch für Hunde verwenden, da sie THC-frei sind. Zum Erinnerung: 5%iges CBD-Öl hat etwa 2 mg CBD pro Tropfen, 10%iges 4 mg, 15%iges 6 mg und 25%iges CBD-Öl etwa 10mg CBD pro Tropfen. Kläre bitte vorher mit deinem Tierarzt, ob das Produkt für deinen Hund verträglich ist.
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VITAMIN B KOMPLEX FÜR DEN NOTFALL
Wenn du mit deinem Hund spazieren gehst und euch unverhofft ein Böller vor die Nase knallt, musst du schnell handeln, damit sich die Stressreaktion im Körper deines Hundes wieder beruhigt und nicht zum Trauma wird. Die schnelle Gabe von hochdosiertem Vitamin B Komplex kann hier sinnvoll sein und die Nerven wieder beruhigen. Besprich dies vor Silvester mit deinem Tierarzt und bitte ihn bei Zustimmung um ein Präparat mit Notfall-Dosierung für deinen Hund, das du auf euren Gassirungen um Silvester immer mit dir führst.
Ein Videobeitrag auf INSTAGRAM und TIKTOK, in dem ich gezeigt habe, wie ich mit meiner Hündin mal eine ganze Nacht an einer Brücke unter freiem Sternenhimmel verbracht habe, hat für großes Aussehen gesorgt. Das kleine Abenteuer verfolgte einen tieferen Sinn und der Beitrag beantwort die Frage, wie wichtig es ist, die Stressresilienz senes Hundes im Auge zu behalten und ein Leben lang zu fördern. Das Online-Magazin PETBOOK stellte mir dazu viele Fragen. Hier gehts zum Beitrag...
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